Die Krawatte ist das i-Tüpfelchen zu jedem Anzug, sie setzt elegante Akzente, unterstreicht die Persönlichkeit – oder lässt ihren Träger bei entsprechendem Muster vollkommen lächerlich wirken. Folgende Tipps gilt es zu achten, um das Outfit mit einer passenden Krawatte gelungen in Szene zu setzen.

Der Kragen
Ist die Krawatte zum Button-Down-Hemd in den USA durchaus salonfähig, gilt diese Kombination in Europa als modischer Totalausfall. Hier trägt man Krawatte vor allem zu Hemden mit Haifischkragen, der sich mittlerweile eigentlich größtenteils durchgesetzt hat. Dazu passt ein breiter Knoten wie der doppelter Windsor oder Kreuzknoten. Auch Kent- oder Tabkragen machen sich gut mit einer Krawatte – Klappkragen werden ausschließlich mit Fliege getragen.

Die Farbe
Grundsätzlich gilt für Krawatten bei der Businesskleidung: weniger ist mehr, mit dezenten Farben fährt man oft besser als mit auffälligen Tönen. Trotzdem kann man mit der entsprechenden Krawatte durchaus positiv auffallen. Wichtig ist, dass sie farblich zum Rest des Outfits passt. Nichts falsch machen kann man mit einfarbigen Krawatten, die die Farbe des Anzugs wieder spiegelt oder aber die des Hemdes bzw. komplementär dazu ist. Beispiel: Sie tragen einen dunkelgrauen Anzug und ein hellblaues Hemd. Dazu passt eine dunkelgraue Krawatte, eine blaue, oder – komplementär zum Hemd – eine gelbe. Wenn Hemd und Anzug einen ähnlichen Farbton haben, macht sich eine Krawatte in einem kräftigen Ton besonders gut.

Etwas schwieriger wird es, wenn Streifen dazu kommen. Ist das Hemd gestreift, sollte man bei der Krawatte auf Nummer sicher gehen und lieber bei einem unifarbenen Modell bleiben, das die Streifenfarbe des Hemdes aufnimmt. Sehr stilsichere Männer können sich auch an eine Krawatte mit breiten Streifen wagen, die farblich zum Rest passt. Ist das Hemd nicht gestreift darf man(n) durchaus zu einer gestreiften Krawatte greifen, auch hier sollte sie die Hemdfarbe aufnehmen oder komplementär dazu sein.

Wichtig: Krawatten mit Punkten, Comicfiguren oder Karos gehören nicht ins Business, allerhöchstens (und auch das ist schon grenzwertig!) auf die nächste Karnevalsveranstaltung.