Modisch zuletzt gesehen wurde der Parka Mitte der 80 er Jahre. Damals wurde die tarngrüne Bundeswehr Para Jacke, vor allem in der linken und ökologischen Szene ein Zeichen des Aufbegehrens gegen die Gesellschaft. Wichtig hierbei war, dass der Parka mit vielen Aufnähern und Buttons verziert war. Diese teilten die politische Meinung des Parka Jacke Besitzers mit und verwandelten die schlichte Bundeswehr Parka Jacke in ein modisches Kleidungsstück. Kombiniert wurde die Parka Jacke in den 80 er Jahren vor allem mit einem Palästinenserschal. Später wurde die Parka Jacke dann von den Designern entdeckt und interpretiert.

Dann irgendwann ging auch für die Parka Jacke die Schublade mit dem Etikett „total unmodisch, auf keinen Fall tragbar“ auf und schloss sich sehr schnell. Doch nun ist die Parka Jacke wieder da, den Staub, der vergangen Jahre restlos entfernt, glänzt sie neu im Scheinwerferlicht der Laufstege. Auffällig ist der Mut, mit welchem die Parka Jacke von den Designern neu interpretiert wird. Da gibt es Modelle ganz und gar aus Leder gefertigt und mit Nieten verziert. Genauso wie mädchenhafte Parka Jacken, die mit allover Blumenprints zu mehr Romantik im Alltag verführen.

Ganz egal für welche der zahlreichen Parka Jacken Varianten man sich entscheidet, man kann sicher sein modisch richtig zu liegen. Und auch dem bevorstehenden Winter setzt die Parka Jacke einiges entgegen. Denn in der Länge reicht sie mindestens bis zur Mitte der Oberschenkel. Im Gegensatz zum Jackentrend der letzten Jahre werden hier die Nieren und der Po wirklich warm gehalten. Und mit ihrer Kapuze trotzt die Parka Jacke auch dem kühlsten Winterwind.