„Mode ist vergänglich, Stil niemals“ dieser revolutionäre Satz von Coco Chanel trifft es auf den Punkt, wenn wir über Etuikleider sprechen. Die klassischen und eleganten Etuikleider sind spätestens seit „Frühstück bei Tiffany“ zu einem zeitlosen Basic geworden und sollten in keinem Kleiderschrank mehr fehlen.

Das Etuikleid ist eine Variante des von Coco Chanel erfundenen Kleinen Schwarzen. Noch heute ist das Etuikleid fester Bestandteil von Kollektionen vieler Designer.

Das Etuikleid zeichnet sich durch eine enge, figurbetonte Passform ohne Taillennaht aus. Es ist knielang, kragenlos und in der Regel hochgeschlossen, mit einem geraden Ausschnitt. Einige Designer variieren beim Design und bieten auch Modelle mit V-Ausschnitt oder das sogenannte Mini-Etuikleid mit einem kürzeren Schnitt an.

Das ärmellose Kleid wird meist zur Kategorie der Cocktailkleider und Abendkleider gezählt, man findet es jedoch auch häufig in der Businesswelt, da es wegen seines schlichten Designs und seiner klassischen Form gut mit einem Blazer kombiniert werden kann.

Auch der klassische gerade Ausschnitt wird manchmal durch einen sexy V-Ausschnitt oder einen einfachen Rundhalsausschnitt abgelöst. Kleider im Etuischnitt galten besonders in den 1930er und 1960er Jahren als sehr modisch, weltweit bekannt wurden sie in den 60er Jahren besonders durch die Stilikone Jacky Kennedy.

Coco Chanels ursprünglicher Entwurf war zwar in schlichtem schwarz gehalten, mittlerweile tragen wir die zeitlosen Kleider allerdings in allen erdenklichen Farben passend zu Anlass und Jahreszeit.

Während im Frühling Pastellfarben besonders schön sind, sehen im Herbst und Winter gedeckte Farben toll aus. Es gibt wohl keinen Anlass an dem man in einem Etuikleid nicht perfekt gekleidet ist. Ein Etuikleid ohne Schnörkel und Schischi strahlt einfach pure Eleganz aus.